Von Wandkrokodilen, wilder Ichthyotherapie und verschwitzten T-Shirts


Ach, so irgendwie weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. So viele Eindrücke, Beobachtungen, Dinge, die man erzählen will – einfach spannend…

Angefangen hat es vorgestern mit unserem nachmittaglichem Ausflug nach Sant Llorenç de la Murga; einem kleinen verschlafenen alten Festungsstädtchen nordöstlich von Figueres (das findet Ihr auf der Karte Zwinkerndes Smiley)

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Mittagliche Hitze versetzt alles in eine Art Halbschlaf

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So dass man sich in Ruhe alles anschauen kann (nicht dass da viel wäre – aber trotzdem)

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Na das ist doch ein prachtvoller Anblick!

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Versucht haben wir nicht

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Aber waren versucht es zu tun Zwinkerndes Smiley

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Die alte Festungsanlage wurde mittlerweile zu Wohnhäusern “konvertiert”. Wahrscheinlich begann es alles mal als einzelne Häuser, wo dann eine Mauer dazwischen gebaut wurde… Ihr kennt den Rest Zwinkerndes Smiley

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Na, wo ist der Eingang zu der Laube?

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Ein mächtiges Stadttor!

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Von dort aus ging es dann weiter um den Stausee herum und da wir wieder laufen wollten, stiegen wir einfach einem schönen alten Pfad folgend in die Berge. Hier gibt es sowieso unendlich viele Pfade, die meist von früher her stammen und alte Karrenwege zwischen den Orten waren.

Auf jeden Fall gibt es überall wunderschöne alte Korkeichenbestände mit traumhaften Ausblicken dazwischen

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Diese Bäume sind immer wieder prächtig anzusehen

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So alt

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Knorrig

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und eben mit Blick

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Unsere “Wendemarke” auf der Wanderung

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Noch ein Prachtexemplar

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So sieht dann eine “Plantage” aus

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Man beschneidet die Rinde

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und das gibt dann Weinkorken Zwinkerndes Smiley (oder Fußböden, etc.)

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Wieder im Tal angekommen machten wir bei einem kleinen Hotel, das in einer umgebauten Wasserkraftwerksstation gebaut wurde, Rast. Dabei bestaunte ich wieder einmal eine kleine Version der Gardenie – der Baum wird riesig…

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Wunderschöne Steine am Flussrand laden zum Verweilen ein

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Und hier das kleine Flüsschen, welches wir dann hochwateten

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Es brodelte von Fischen

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Man kann das gar nicht beschreiben, was es für ein Gefühl ist, wenn die um einen herum die ganze Zeit wegschwimmen, wenn man durchläuft.

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Am Ende dann – welch Erlösung – eine Gumpe mit tollem kühlen Wasser… Zisch…

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Gespeist vom Flüsschen

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Sitzt / steht man da und lässt sich eben von den Fischen anknabbern… Ja, es gibt 2 (nun gut – ich habe 2 gesehen, da sind sicherlich noch mehr) Arten von Fischen. Einmal Forellen (sahen lecker aus Zwinkerndes Smiley) und einmal eine Art von Grundlingen, welche knabbern. Wenn man stehenbleibt und sie die Scheu verlieren kommen sie. Nicht nur die kleinen, auch größere – das ziept dann wirklich. Sagen wir es mal so, ich war dankbar eine Badehose anzuhaben…

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Nun noch eine wunderschöne Blüte zum Abschluss des Ausflugs

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und zurück zu unserem Häuschen (Can Clotas), wo wir wieder abends unsere Mitbewohner – wir nennen Sie Wandkrokodile – beim Jagen beobachten konnten. Eine ganz andere Art von Gecko – viel breiter, dicker und eben mehr wie Krokodile als diese grazilen kleinen Dingchen, die sie normalerweise sind…

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Nun gut, Spanien halt (viel und nahrhaftes Essen Zwinkerndes Smiley)

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Am nächsten Tag ging es dann erst nach Roses, welches aber eine recht nichtssagende Touristenstadt ist, um dann weiter nach Cadaqués zu reisen. Dort wollten wir dann noch in das Dali-Haus, aber bei 11 € Eintritt / Person und riesigen Menschenmassen war uns das dann doch zu viel, so dass wir lieber die Wanderung nach Cap de Creus machten. Hin und zurück ca. 14 km war schon nicht schlapp… Vor allem als es so 34° und fast 100% Luftfeuchte hatte – also so viel habe ich schon lange nicht mehr geschwitzt…

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Ein wunderschöner Pfad – allerdings nicht immer so eben…

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Fast am Ende

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Die Bucht von Cap de Creus (“Cala Nudisti” –> man braucht kein Spanisch um das zu verstehen Zwinkerndes Smiley)

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Und immer wieder schöne Blümchen

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Das Ziel der Wanderung – ich glaube der östlichste Punkt Spaniens (Festland)

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Zurück ging es dann auf dem gleichen Weg, wobei so langsam aber sicher etwas Regen einsetzte Sehr ungewöhnlich, aber für uns fast normal geworden… Wie in den Tropen regnet es meist abends Zwinkerndes Smiley Das Gute dabei ist, dass es dann immer nachmittags kühler wird (nun gut 28°) – aber auf jeden Fall windiger… Smiley

Der Regen steigerte sich dann zu einem echten Regen, so dass wir dann bei der nächtlichen Heimfahrt mit einem tollen Himmel belohnt wurden

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Zu guter Letzt noch eine interessante Beobachtung… Was will uns dieses Bild auf einer Tür zum Stillen Örtchen wohl sagen? Schlechte Erfahrungen??

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Kategorien:Spanien

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