Chenonceau


Dieses Schloss (http://www.chenonceau.com/en) ist sicherlich eines der schönsten und auch interessantesten, welches wir bisher besichtigt haben. Meistens sieht man ja viele Räume (mehr oder weniger leer) und alte Bilder (mehr oder weniger viel- oder nichtssagend) und das war es dann. Dass aber das ganze Gebäude irgendwie eine harmonische Einheit ist und auch noch interessant, das ist dann meist recht selten. In Chenonceau ist es der Verwaltung, unserer Meinung nach, gelungen, genau diesen Mix zu erreichen. Auf der einen Seite ist der wunderschöne Park mit den vielen Außenbereichen, Blumen und Labyrinthen, auf der anderen Seite die schönen Räume im schönen Gebäude, aber auch die Information (so zum Beispiel die Rousseau-Ausstellung über dessen glückliche Momente im Schloss), die  einfach sehr nett und informativ ist.

Wie gesagt – der Wald ist sehr schön und bei dem tollen Wetter kann man wunderbar flanieren

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Um dann korrekt begrüßt zu werden

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Jemand Lust auf Linsensuppe? Ich habe die ganze Zeit auf die Enten gewartet…

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Und endlich dann das erwähnte und ersehnte Ziel in Sicht

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Die Gebäude außen herum sind allerdings auch bereits wunderschön und sehr ansprechend

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Fische gibt es – viele, große, kleine, dicke und dünne! Da das Wasser so klar ist, kann man direkt von der Brücke herunter welche sehen

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Die Kapelle

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Sicherlich einer der schönsten Räume im Schloss – die Galerie. An sich müsste man ja im Winter herkommen, wenn man das Meiste für sich alleine hat…

Das Spannende hier ist ist, dass sich der Raum über die Bögen über den Fluss erstreckt und man daher immer wieder direkt Wasser sieht. Hier hat auch eine Frau im 1. Weltkrieg französische Soldaten im Lazarett gepflegt und im 2. dann weiter in der Resistance aktiv gearbeitet.

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Nochmals aber aus anderer Perspektive

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Nun ging es dann in die Küche runter – wir sind immer noch über Wasser, aber eben direkt über dem Wasser Zwinkerndes Smiley

Für uns war dieser Bereich generell einer der schönsten und vielleicht die schönste Schlossküche, die wir bisher je gesehen hatten

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Was auch sicherlich an der extrem liebevollen Art der Dekoration gelegen haben mag

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Die Früchte stammen alle aus dem Schlossgarten und werden von 2 permanent dort lebenden Gärtnern bereitgestellt (wie auch die Blumen)

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Dann der Saucen- und Terrinen-Bereich. So etwas will ich auch!

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Wunderschön – putzen allerdings, brrrr…

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Dieser Hackklotz ist etwas besonders, da man die Platte nicht aus einem Stück, sondern, ähnlich einem Parkett, aus Klötzen zusammengesetzt hat, damit man auch Teile austauschen kann. Wunderschön und sehr massiv

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Dann der Bereich der Dienstboten (so zusagen deren Essensraum). Hier war die Deko dann absolut einmalig

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Na das sind doch Stilleben

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Nochmals im Detail

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Dann die obligatorische Außenaufnahme – auf dem Prospekt wird eine Perspektive aus dem Boot verwendet, was uns leider verwehrt blieb…

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Nachdem wir dann die Bereiche gesehen hatten, zogen wir gemütlich weiter in Richtung des Bauernhofes aus dem 16. Jahrhundert und fanden dabei wunderschönen Wein in Herbstfarben

 

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Sieht das nicht toll aus?

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So muss man sich einen Gebäudekomplex im 16. Jahrhundert vorstellen (mit natürlich noch deutlich mehr Scheunen, Schuppen, etc.), welches einen Bauernhof darstellte

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Das Herrenhaus (nun gut – hier eher “Verwalterhaus”)

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Und dann der bereits erwähnte Blumen- und Gemüsegarten. Was eine Pracht, welche Größe. Da haben 2 Leute wirklich viel zu tun…

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Sind die Kürbisse nicht klasse?

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Riesen-Dahlien

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Abends, da wir noch ein wenig Zeit hatten, ging es dann nach Tours, da wir diese Stadt ein wenig sehen wollten, was dann auch immer bei Städten abends recht schön machbar ist. Sicherlich nett, putzig und interessant, aber eben eine bewohnte, recht große Stadt, die verschiedenste Bauepochen aufweist und daher vielleicht für uns direkt nicht sonderlich interessant war. Wie gesagt – interessant, aber nichts wirklich Besonders.

Dafür waren wir in einem süßen Restaurant eine Kleinigkeit naschen… Crèpe mit Käse… Lecker… Da der Laden eigentlich Alles mit Käse zubereitete (ja, auch den Nachtisch) hieß er korrekterweise “die naschhafte Maus” (oder auch feinschmeckerische Maus). Wenn man sich ansieht, wie die Rechnung serviert wird, kann man sich vorstellen, dass sich da jemand wirklich liebevoll Mühe gibt!

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Also – ein wunderschöner Tag mit viel zu sehen und heute geht es mit dem Fahrrad nach Blois. Ob wir dann morgen ein Essig-Sitzbad nehmen, oder wieder fahren werden wir noch sehen…

Kategorien:Frankreich

1 Kommentar

  1. Wunderscho“n!!!
    Viele glueckwuensche zum Namenstag – Mik,el,u diená!

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