Um den Pinatubo herum


Da, wie im letzten Beitrag geschrieben, das Erkunden des Landes außerhalb der Straßen nicht so einfach ist, evaluierten wir mal, was man sonst so machen kann. Insbesondere als wir das Hotel hier mögen und eigentlich, nach unserem Ausflug in den Norden, hier nochmals herkommen wollten. Primär war unser Interesse in der Gegend hier auch der Pinatubo, welche an sich sehr spektakulär ist.

Nach der Investition in 2 elektronische Kapitel des Lonely Planet (man kann für 3,50 € ein Kapitel direkt kaufen…) fanden wir dann auch die benötigte Information, dass man zum Pinatubo nicht nur über Angeles kann, sondern auch über den See und das Flußbett (siehe Karten unten). Der See ist übrigens nach dem Ausbruch 1991 entstanden, als parallel zum Ausbruch selber (wo 300 m Berg weggesprengt wurden – der Ausbruch war ca. 10 mal heftiger als der von Mt. St. Helens), ein Typhoon über den Philippinen war und den ganzen Schlamm und Wasser in einer Senke gesammelt hat. Also, gesagt getan, fuhren wir da mal hin um das Ganze zu begutachten – vorausgeschickt sei gesagt, dass wir (diesmal) nicht bis zum Vulkan selber kamen, da viel zu weit. Wir machen beim nächsten Mal (in 3 Tagen) einfach die Wanderung in der Gegend und werden den Pinatubo über Angeles City mit einem 4×4-Operator machen. Da kann man mit dem Jeep bis ca. 2h unter dem Krater fahren und dann läuft man rauf und runter – von uns zu Angeles sind es ca. 50 km über die Autobahn (40 min); also kein Problem Smiley In Angeles City (wie in vielen anderen Städten Luzons auch) wollten wir nicht wirklich übernachten, da dort eine sehr starke Präsenz der Sex-Industrie herrscht (in Angeles waren zur Zeit der US-Stützpunkte wohl fast 100.000 Prostituierte, heute noch 10.000 aktiv), was eine Stadt nicht gerade bereichert (aber notwendig ist), wohl aber die kriminelle Szene. 

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Die roten (und auch gelben) Strecken sind dabei gut zu befahren (normale Teerstraße, stellenweise 3 oder 4-spurig), bei den Nebenstrecken wird es dann schon abenteuerlicher Zwinkerndes Smiley Was bin ich froh, dass die Kreditkarte auch eine Vollkasko dabei hat, da Schäden hier durch die normale Versicherung des Vermieters nicht abgedeckt wären…

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Ein süßer Einwohner am Rande

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Endlich hatten wir dann nach x Wirren, Windungen und wilden Schlaglöchern ein schönes Stück gefunden und dann waren wir auch schon auf dem eigentlichen Pfad, den wir gebraucht hatten…

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Ist die Gegend nicht schön?

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Der Pfad – entlang des Flussbettes

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die andere Seite

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Warm war es – so 37° im Schatten (wo ist welcher??)

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Fast schon eine Salzwüste (bei den Mineralien des Ausbruchs könnte das hinkommen Zwinkerndes Smiley)

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Unser Töff-Töff

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und die gelben Sträucher, die die Landschaft so schön verzaubern

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Blick über das Flussbett

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Wilde Formen der Ablagerungen

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Wir nahmen aber den Pfad nach oben (stellenweise mit, stellenweise ohne Teer) und folgten dem

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Hütten

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Und immer wieder Ausblicke auf die Muräne – leider war es sehr diesig und auch regnerisch

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Ziegen und andere Tierchen auf der Flucht Zwinkerndes Smiley

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Warum müssen die Touristen immer so bescheuert parken?

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Das nächste Mal laufen wir auch – ist schöner und besser!

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Hut with a view Smiley

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Regen kommt…

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Jetzt aber richtig – die grauen Berge sind übrigens Asche vom letzten Ausbruch. Die 6 – 15m liegen in der ganzen Gegend auf dem Boden; sprich früher (vor 1991) war das Niveau des Landes so ca. 4m niedriger…

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Leute schürfen schwarzen Sand – wofür haben wir nicht herausgefunden

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Die Farben sind einfach schön in der Kombination

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Süße Touristen

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und nochmals tolle Farben

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Da war ich dann im Weg Zwinkerndes Smiley

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Tja, der eine macht ein angespanntes Gesicht, die andere nimmt es recht gelassen…

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Es wächst so langsam wieder alles nach… Die vulkanische Asche ist ja extrem fruchtbar!

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Überall Überschwemmungsbereiche

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Ist doch wunderschön?

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Licht und Schatten…

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So leben die MenschenL1011462

Das normale Transportmittel

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Es wird Abend

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Verschwitzter Krieger…

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Alles zieht zum Markt oder nach Hause

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Lecker – eine Coke Zero (kostet im normalen Laden ca. 15 Euro-Cent…)

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Das war ein reiner Glückstreffer

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Die Ladungssicherung ist schon beachtlich… Man achte vor allem auf den Fuß unten

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Das richtige Jeepney-Feeling

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Auf dem Weg aus der Stadt dann noch der Sonnenuntergang mit Regenbogen…

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Kategorien:Philippinen

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